

Christina Kaneider
Aus- und Weiterbildungen:
- Studium der Humanmedizin an der Medizinischen Universität Innsbruck, Promotion 2007.
- Spezialisierung Palliative Care (Interprofessioneller Universitätslehrgang Palliative Care in Kooperation mit der Alpen-Adria Universität Klagenfurt), Abschluss 2016
- Weiterbildung zu psychodynamischen Grundkonzepten für Ärzt:innen und psychodynamische Fallsupervision (Psychoanalytisches Seminar Innsbruck), 2022
- Professional Master of Ethics (Medical Ethic) der OÖAK in Kooperation mit Johannes-Kepler-Universität Linz, Abschluss PM.ME 2025
- Ausbildung zur Ethikberatung im Gesundheitswesen (nach den Richtlinien der AEM), Abschluss 2024
- Seit 2025: In Weiterbildung zu Aktiver Imagination, C.G. Jung-Gesellschaft Köln
Berufliche Aktivitäten:
- Seit 2025 Präsidentin der ÖGHL (Österreichische Gesellschaft für ein humanes Lebensende)
- Seit 2024: Wahlärztin (Palliativmedizin, Medizinethik)
- Seit 2024: Co-Referentin im Referat für Medizinethik, Ärztekammer für Tirol
- Seit 2023: Supervisorische Begleitung von Ärzt:innen
- 2014–2024 ärztliche Tätigkeit als Palliativmedizinerin (Tiroler Hospiz-Gemeinschaft)
- Bis 2014: Verschiedenen Tätigkeiten im Bereich der Allgemein- und Arbeitsmedizin
Lehr- und Vortragstätigkeiten:
- Lehrtätigkeit zu Grundlagen der palliativen Versorgung für Ärzt:innen und Pflegende im Rahmen des Bildungsprogramms der THG Akademie
- Lehrtätigkeit im Rahmen Erweiterungsstudium Allgemeinmedizin i.R. des Studiums der Humanmedizin (MUI), u.a. zu klinisch-ethischer Entscheidungsfindung in palliativen Settings und psychodynamischen Aspekten palliativer Versorgung
- Lehrende Medizinethik MUI
- Lehrtätigkeit LFU (Forschungsseminar „Psychoanalytische Forschung am Lebensende“, Fakultät für Bildungswissenschaften)
- Vorträge und Fortbildungen mit Schwerpunkt assistierter Suizid für Ärzt:innen, Wohnheime, Institutionen und Vereine (z.B. AEP, Grüne Senioren, Wohnheim Wattens etc.)
Forschungsinteressen:
- Ethische Fragen am Lebensende mit besonderer Berücksichtigung der Beratung und Aufklärung von Patient:innen nach §7 StVfG
- Psychodynamische Aspekte der Arzt-Patient-Beziehung im palliativen Setting
Mitgliedschaften:
- Mitglied der OPG (Österreichischen Palliativgesellschaft)
- Mitglied der AEM (Akademie Ethik in der Medizin)
- Mitglied der ÖGHL (Österreichische Gesellschaft für ein humanes Lebensende)
Ergänzende Begleitung im Team
In besonderen Lebenssituationen braucht es neben fachlicher Kompetenz vor allem Verlässlichkeit, Ruhe und menschliche Zugewandtheit. In der Begleitung am Lebensende arbeite ich daher bei Bedarf mit erfahrenen Kollegen zusammen, die Menschen und Angehörige achtsam und professionell unterstützen.
Petra Lechner
Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin | Suizidassistentin
Petra Lechner begleitet Menschen seit mehr als 20 Jahren in herausfordernden Lebenssituationen. Nach ihrer Ausbildung zur Arzthelferin absolvierte sie die Ausbildung zur diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegerin und war zunächst am Bezirkskrankenhaus Kufstein auf der Unfall- und HNO-Station tätig, zuletzt auch als stellvertretende Stationsleitung. Seit 2007 arbeitet sie auf der Querschnittstation des AUVA-Rehabilitationszentrums Bad Häring.
Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt in der Begleitung von Menschen in Krisen-, Verlust- und Abschiedssituationen. Durch ihre Ausbildung in Krisenintervention beim Österreichischen Roten Kreuz sowie den Universitätslehrgang Palliative Care verfügt sie über umfangreiche Erfahrung in der Begleitung schwerkranker Menschen und ihrer Angehörigen.
Zusätzliche Erfahrungen in der Sterbebegleitung und im Bestattungswesen haben ihren Blick für die Bedürfnisse von Menschen am Lebensende weiter vertieft. Als Suizidassistentin unterstützt sie Betroffene mit großer Ruhe, Verlässlichkeit und menschlicher Zugewandtheit. Dabei stehen für sie Respekt vor der individuellen Lebensgeschichte, ein achtsamer Umgang mit schwierigen Entscheidungen und die Wahrung der persönlichen Würde im Mittelpunkt.
Ihr Anliegen ist es, Menschen mit Fachkompetenz, Einfühlungsvermögen und persönlicher Wertschätzung zu begleiten.

